Beispielhaftes Bild des DLR-Instituts, das die steigende Komplexität hybridelektrischer Luftfahrtantriebe verdeutlicht. Bild: DLR

Startbahn für forschungsinteressierte Studis

Durch die Lüfte fliegen mit einem Lausitzer E-Triebwerk – ginge es nach den Wissenschaftlern des DLR-Instituts für Elektrifizierte Luftfahrtantriebe, könnte dieser Gedanke bald Realität sein. Die Einrichtung in der Cottbuser Weinbergstraße 10 erforscht, wie Luftfahrtantriebe von Zivilflugzeugen in Zukunft schadstoffärmer und leiser konzipiert werden können. Das geht damit einher, dass die neuartigen Antriebe zum Großteil oder ganz elektrisiert werden.

Luftfahrtaffine Studis können mitwirken
Das Institut startete bereits am 3. Juli 2020 und wird im März 2022 offiziell mit einer Feier eröffnet werden. Aktuell sind hier rund 20 Mitarbeitende beschäftigt – im Endausbau rechnet das Institut mit 150 Beschäftigten. In Zusammenarbeit mit der BTU Cottbus-Senftenberg sind schon heute studentische Hilfskräfte involviert. Die Einbindung junger Köpfe soll in den kommenden Jahren weiter intensiviert werden – dann auch unter dem Dach eines neuen Fachgebiets „Elektrifizierte Luftfahrtantriebe“ an der BTU Cottbus-Senftenberg, welches in Personalunion mit der DLR-Institutsleitung gegründet wird. Interessierte Studierende aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Energietechnik können sich – bei entsprechender Luftfahrtaffinität – an das Institut wenden, um ebenfalls an der Entwicklung der Luftfahrtantriebe der Zukunft mitzuwirken.

DLR-Institut für elektrifizierte Luftantriebe im Web